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Wissenswertes zu den Themen Photovoltaik, Solarstrom, Stromspeicher und Elektromobiltät

Für viele Menschen ist das Thema Energie und Stromerzeugung sehr komplex. Doch Technologien wie die Photovoltaik ermöglichen jedem seine Stromerzeugung selbst in die Hand zu nehmen. Ob es sich dabei um das Eigenheim handelt oder um eine Investition in einen Solarpark. Ob es um die Anschaffung eines Stromspeichers oder den Kauf eines Elektrofahrzeuges geht. Wir von ADJORA sind Experten für all diese Zukunftsthemen.

Für Privatpersonen: Der persönliche Beitrag zur Energiewende

Der Überbegriff Solaranlage beschreibt eine Anlage zur Nutzung von Sonnenenergie. Es werden dabei im Wesentlichen zwei Technologien unterschieden. Solarthermische Anlagen wandeln Sonnenenergie in Wärme um, während Photovoltaikanlagen aus Sonnenlicht elektrischen Strom erzeugen.

Ja. Solarstrom ist heute zur günstigsten Art der Stromerzeugung geworden. In der Vergangenheit musste Solarstrom stark gefördert werden und Betreiber von Fotovoltaikanlagen haben den produzierten Strom für eine feste Einspeisevergütung verkauft. Heute geht es darum, möglichst viel des eigenen Strombedarfs selbst zu decken. Dabei spricht man von so genanntem Eigenverbrauch.

In den meisten Fällen ja und zukünftig immer stärker. Stromspeicher sind in Deutschland mittlerweile Bestandteil jeder zweiten neu errichteten Solaranlage. Dennoch ist die Anschaffung eines Stromspeichers mit zusätzlichen Kosten verbunden. Eine ehrliche Beratung ist hier definitiv empfehlenswert. Stromspeicher bieten nicht nur eine höhere Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen, sondern dienen auch als Notstromsystem. Die Strompreisentwicklung, das eigene Verbrauchsverhalten und viele andere Dinge beeinflussen die Wirtschaftlichkeit. In vielen Regionen Deutschlands gibt es außerdem spezielle Förderungen für Stromspeicher.

Die Neigung und Ausrichtung eines Daches wirkt sich natürlich auf die Stromproduktion aus. Die optimale Neigung begrägt ca. 30 bis 35 grad und die beste Ausrichtung ist selbstverständlich süden. Auch Ost- und Westdächer sind jedoch sehr gut geeignet für eine Photovoltaikanlage und bringen immer noch circa 80 bis 90 Prozent der Stromerzeugung einer reinen Südausrichtung. Auf unseren eigenen Projekten realisieren wir Anlagen sogar auf Norddächern. Grundsätzlich gilt es, immer die zur Verfügung stehende Dachfläche bestmöglich auszunutzen, frei nach dem Motto: Dach voll machen! 

Das hängt stark von der Auslegung der Photovoltaikanlage und des Stromspeichers ab. Aber auch der eigene Strombedarf wirkt sich stark auf die Autarkie aus. Unsere Erfahrung zeigt: 70 bis 80 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs können mit einer gut dimensionierten Anlage abgedeckt werden. Das entspricht bei einem durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt immerhin einer Ersparnis von knapp 800 Euro pro Jahr, Tendenz steigend.

Für Unternehmen: Endlich dauerhaft günstiger Strom. Selbst produziert.

Ja in jedem Fall! Gerade für mittelständige Firmen zahlt sich eine Solaranlage in vielerlei Hinsicht aus. Neben unschlagbar günstigem Strom, der dauerhaft die Betriebskosten senkt, lässt sich eine Photovoltaikanlage steuerlich abschreiben. In der Außenwirkung zeigt ein Unternehmen durch die Solaranlage auf dem Firmengebäude sowohl Fortschrittlichkeit, als auch ein verstärktes Umweltbewusstsein.

Unsere Empfehlung: Sprechen Sie zunächst mit Ihrer Hausbank. Viele Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken kennen die Thematik bereits und bietet attraktive Konditionen an. Es gibt auch spezialisierte Banken, die für größere Projekte gut geeignet sind. Ein Beispiel dafür ist die UmweltBank AG aus Nürnberg.